Memory online spielen: Paare finden

Decken Sie zwei Karten auf: Zeigen sie dasselbe Symbol, bleiben sie offen liegen – wenn nicht, drehen sie sich wieder um, und Sie müssen sich die Positionen merken. Ziel ist, alle Paare in möglichst wenigen Zügen zu finden. Drei Brettgrößen von 12 bis 30 Karten machen den Einstieg leicht und das Meisterstück schwer.

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Das Paare-Suchen ist eines der bekanntesten Gedächtnisspiele überhaupt – und eines der ehrlichsten: Es gibt keinen Trick, der das Merken ersetzt. Genau deshalb eignet es sich so gut als kurzes Training für das Kurzzeitgedächtnis, für Kinder genauso wie für Erwachsene.

Mit Methode merken

  • Merken Sie sich Positionen räumlich statt als Liste: „Der Stern liegt unten links in der Ecke" hält besser als „Karte Nummer 17".
  • Decken Sie anfangs systematisch auf – etwa zeilenweise –, statt wild zu springen: So bauen Sie schneller eine mentale Karte des Bretts auf.
  • Erst denken, dann klicken: Vor jedem Zug kurz prüfen, ob die zweite Hälfte eines bekannten Paars schon bekannt ist – die meisten vergeudeten Züge sind vermeidbare.
  • Eine bewährte Eselsbrücke ist die Verknüpfung mit dem Ort: „Die Rakete parkt neben dem Auto" bleibt hängen, weil das Gehirn Geschichten besser speichert als Koordinaten.
  • Auf 5×6 sind unter 30 Züge ein sehr gutes Ergebnis – perfektes Spiel mit fehlerfreiem Gedächtnis läge im Schnitt bei etwa 24.

Häufige Fragen

Trainiert Memory wirklich das Gedächtnis?
Es fordert gezielt das visuell-räumliche Kurzzeitgedächtnis – genau die Fähigkeit, die beim Spielen besser wird. Wunder darf man keine erwarten: Der Trainingseffekt gilt vor allem für ähnliche Merkaufgaben, aber als tägliche Fünf-Minuten-Übung ist es allemal sinnvoller als Scrollen.
Warum verlieren Erwachsene gegen Kinder?
Das ist gut belegt und völlig normal: Kinder speichern Bildpositionen unbefangener, während Erwachsene mit Strategien und Zwischengedanken dazwischenfunken. Beim reinen Positionsgedächtnis sind Sechs- bis Zehnjährige oft schlicht schneller.
Wie viele Karten sind zum Start sinnvoll?
Mit 4×3 (6 Paare) klappt der Einstieg in zwei, drei Minuten. Wer regelmäßig unter 12 Zügen bleibt, wechselt auf 4×5, dann auf 5×6 – die Schwierigkeit wächst mit der Kartenzahl stärker, als man denkt.

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