Senso online spielen: Farbfolgen merken

Vier Farbfelder leuchten in zufälliger Reihenfolge auf – erst eines, dann zwei, dann drei: Tippen Sie die Folge jedes Mal fehlerfrei nach, und sie wächst pro Runde um einen Schritt. Ein einziger falscher Tipp beendet den Lauf. Jede Farbe hat ihren eigenen Ton; wer lieber lautlos spielt, schaltet den Klang einfach ab.

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Die Felder leuchten in einer Reihenfolge auf – tippen Sie sie anschließend in derselben Reihenfolge nach.

Das Spielprinzip wurde 1978 als „Simon" weltberühmt und kam als „Senso" nach Deutschland – das leuchtende Rund gehörte in den 80ern in jedes Kinderzimmer. Hinter dem simplen Aufbau steckt ein ehrlicher Test des Arbeitsgedächtnisses: Ab etwa sieben, acht Schritten wird es für die meisten Menschen ernsthaft schwer.

Längere Folgen schaffen

  • Nutzen Sie die Töne mit: Wer die Folge als kleine Melodie hört statt als Farbliste, speichert sie in zwei Gedächtnissen gleichzeitig.
  • Bündeln Sie die Folge in Gruppen („Chunks") von drei, vier Schritten – „grün-rot-blau … gelb-gelb-grün" merkt sich leichter als sechs Einzelschritte.
  • Sprechen Sie leise mit: „oben links, unten rechts …" – die eigene Stimme ist eine dritte Gedächtnisstütze.
  • Tippen Sie ruhig zügig: Wer zu lange grübelt, überschreibt die Erinnerung. Das Tempo der Wiedergabe ist nicht bewertet, nur die Reihenfolge.
  • Regelmäßig kurz üben schlägt selten lang: Das Arbeitsgedächtnis reagiert auf tägliche Mini-Einheiten am besten.

Häufige Fragen

Wie viele Schritte sind ein gutes Ergebnis?
Das klassische Maß des Arbeitsgedächtnisses liegt bei „sieben plus/minus zwei" Elementen – wer zehn und mehr Schritte fehlerfrei nachtippt, nutzt bereits Techniken wie Chunking oder die Ton-Melodie und liegt klar über dem Durchschnitt.
Wird die Folge jede Runde neu gewürfelt?
Nein – das ist der Kern des Spiels: Die bestehende Folge bleibt und wächst nur am Ende um einen Schritt. Sie merken sich also eine immer längere, aber stabile Sequenz.
Was war zuerst da – Simon oder Senso?
Es ist dasselbe Spiel: 1978 in den USA als „Simon" von Milton Bradley gestartet, erschien es hierzulande unter dem Namen „Senso". Die vier Farben und die charakteristischen Töne sind seitdem unverändert.

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